
Unternehmensverantwortliche für Corporate Citizenship suchen zunehmend nach Möglichkeiten, die Aufwendungen und Ergebnisse des gesellschaftlichen Unternehmensengagements auch quantitativ zu erfassen, um
- das Engagement strategisch planen und steuern zu können;
- unternehmensintern ernst genommen zu werden.
Das Konzept der London Benchmarking Group (LBG) bedient dieses wachsende Interesse bei Unternehmen, die Wirkungen ihres gesellschaftlichen Engagements zu messen und zu verbessern:
- Es handelt sich um den ersten umfassenden Standard zur Erfassung des tatsächlichen Wertes und der erzielten Wirkungen des gesellschaftlichen Unternehmensengagements.
- Das Konzept bietet einen strukturierten Managementprozess für das Corporate Citizenship-Engagement: Von der Entwicklung messbarer Engagementziele über die Klärung erforderlicher Investitionen bis hin zur Mehrung und zum Beleg des return on invest.
- Es ist ein seit über zehn Jahren erprobtes Managementinstrument für ein effizientes Corporate Citizenship-Engagement vor allem großer bis mittelständischer Unternehmen.
- Das LBG-Modell ist international anerkannt und schafft eine solide Datengrundlage für eine Corporate Citizenship- / CSR-Berichterstattung nach Standards wie den der Global Reporting Initiative (GRI).
- Es wird von den jeweiligen Mitgliedsunternehmen der LBG-Landesgruppe getragen und gemeinschaftlich weiter entwickelt. Es wurde 1994 von Marks & Spencer, Unilever, BP, Diageo, IBM und Whitbread in Großbritannien initiiert und wird heute von über hundert Unternehmen in GB und international angewendet. Inzwischen wurden bzw. werden LBG-Unternehmensgruppen in den USA, Australien, Neuseeland, Spanien, Tschechien, Rumänine und Polen etabliert. Mehr zu LBG international finden Sie hier ...
Seit 2006 trägt VIS a VIS auf Einladung der britischen Kollegen dazu bei, das LBG-Modell in Deutschland bekannt zu machen. So haben im Oktober und November 2006 mit Unterstützung der Deutschen Bank AG und der RWE ein ganztägiges Infoseminar bzw. einen Praxisworkshop mit für interessierte Unternehmen veranstaltet.
Ein Ergebnis dieser Veranstaltungen war die Erkenntnis, dass das gesamte LBG-Modell von Unternehmen in Deutschland nicht einfach so übernommen wird. Vor diesem Hintergrund hat die Bertelsmann Stiftung eine Unternehmensgruppe eingeladen, über einen Projektzeitraum von 2008 bis 2010 gemeinsam eine für deutsche Unternehmen geeignete Methodik für die wirkungsorientierte Planung und Evaluation von Corporate Citizenship-Engagement zu entwickeln. Mitglieder dieser Projektgruppe waren: Baiersdorf AG, Bertelsmann AG, BMW Group, Deutsche Bank AG, Deutsche Post DHL, Merck KGaA, Munich Re, PricewaterhouseCoopers AG, RWE AG und VIS a VIS Agentur für Kommunikation GmbH (zugleich auch als fachlicher Berater).
Herausgekommen ist die "iooi-Methode", die weitgehend mit dem LBG-Modell kompatibel ist. Im Dezember 2010 wurde der Leitfaden "Corporate Citizenship planen und messen mit der iooi-Methode. Ein Leitfaden für das gesellschaftliche Engagement von Unternehmen" der Öffentlichkeit vorgestellt. Mehr Infos hierzu und eine Bestellmöglichkeit gibt es hier ...
VIS a VIS berät Unternehmen in der Anwendung der LBG- wie auch der iooi-Methodik und unterstützt bei der wirkungsorientierten Planung, Gestaltung und Evaluation des gesellschaftlichen Unternehmensengagements. Wenn Sie Fragen hierzu haben, senden Sie uns eine E-Mail.

